Spotted: Jemand, der wirklich Ahnung hat auf seinem Gebiet. Nur Google & Co wissen leider noch nicht, dass du der Experte oder die Expertin bist? Dann brauchst du SEO-Autorität, denn die steigert deine Chancen auf gute Rankings enorm. Und damit auch die Wahrscheinlichkeit, von deiner Zielgruppe gespottet zu werden.
Ich gebe es zu: Ich bin kein großer Fan von Autorität. Zumindest nicht, wenn irgendwelche Menschen (meistens Männer) glauben, sie hätten sich Autorität einfach so verdient. Denn so funktioniert es nunmal nicht. Autorität braucht echte Erfahrung und Expertise, am besten verbunden mit viel Empathie. Und das gilt neben Menschen auch für Websites. Aber beginnen wir von vorn.
Was ist SEO-Autorität?
Als Autorität bezeichnet man im Prinzip die Macht, andere zu beeinflussen. Das Wort stammt übrigens, genauso wie Autor/Autorin, vom lateinischen “auctor”, also “Urheber” ab. Dabei wird Autorität freiwillig anerkannt. Es handelt sich um Einfluss, der auf echter Kompetenz und Erfahrung, dem Ansehen oder auch einer Position beruht.
In der Suchmaschinenoptimierung ist das im Grunde genauso. Durch Autorität kann eine Website etwa Google beeinflussen, ihr einen besseren Platz unter den Suchergebnissen zu geben. Dabei müssen wir aber folgende drei Arten der SEO-Autorität unterscheiden.
1. Domain Authority: Die Autorität einer ganzen Website
Vielleicht kennst du den Begriff einer “starken Website”. Falls nicht, kennst du sicher Wikipedia. Und du weißt, wie oft Wikipedia bei Google unter den ersten Ergebnissen landet. Das ist ein Beispiel für eine Website, die “Domain-Authority” hat. wikipedia.org hat also Einfluss auf den Google-Algorithmus – und setzt sich damit gerne auf die Nr. 1.
Natürlich ist es besonders schwer, diese Art der SEO-Autorität aufzubauen. Wie es funktioniert und warum es gar nicht so wichtig ist, wie du vielleicht glaubst: Dazu kommen wir gleich noch.
2. Topical Authority: Die SEO-Autorität in einem Themengebiet
Ähnlich zur Domain-Authority funktioniert die Topical Authority – allerdings nur für eine Nische. Wikipedia soll ja für das gesamte Wissen der Menschheit stehen (auch wenn es stark männlich geprägt ist, aber das ist ein anderes Thema). Viele andere Websites haben diesen Anspruch aber nicht. Sie konzentrieren sich auf ein Thema.
Diese “Topical Authority” oder auch “Nischen-Autorität” wird von Google auch anerkannt. Die Suchmaschine merkt also, wenn du Experte oder Expertin auf deinem Gebiet bist. Und auch das wird durch bessere Rankings belohnt.
3. SERP-Authority: Die Autorität unter den Suchergebnissen
Die letzte Art der SEO-Autorität ist als einzige direkt sichtbar, nämlich auf der “SERP”. Kurz für “Search Engine Result Page” ist das also einfach die Seite, die Google dir nach einer Suchanfrage anzeigt. Mit allen Ergebnissen, inklusive Google Maps, Produkte in Shops, Bilder, häufigen Fragen – und neuerdings natürlich auch der KI-Übersicht.
Von SERP-Authority spricht man, wenn deine Website auf dieser SERP öfters vorkommt. Zum Beispiel mit einer Produkt-Seite auf Platz 1, einem Blogbeitrag auf Platz 3 und einem Link in der KI-Antwort.
Was bringt dir SEO-Autorität?
Diese drei Arten von SEO-Autorität sind also wichtig, aber nicht alle sind notwendig. Schauen wir uns also an, was dir die Authority jeweils bringt. Und zwar 1. bessere Rankings bei Suchmaschinen und 2. mehr Vertrauen von Menschen aus deiner Zielgruppe.
1. Bessere Rankings bei Suchmaschinen
In der Suchmaschinenoptimierung ist natürlich immer das erste Ziel, dass deine Website besser bei Google & Co rankt oder von KI als Quelle genannt wird. Dabei helfen zwei von drei Arten der SEO-Autorität:
- Domain-Authority verbessert die Rankings deiner Website insgesamt. Du hast also auch mit neuen Beiträgen bessere Chancen, um schnell gut zu ranken. So, wie es auch bei Wikipedia der Fall ist. Das ist schön, aber für viele Websites nicht besonders realistisch.
- Topical Authority tut genau das gleiche, aber in deinem Themenbereich. Indem deine Website also zur Experten-Seite für deine Nische wird, kannst du auch von besseren Rankings profitieren. Und ja, du kannst sogar die großen Websites mit Domain-Authority schlagen!
Die gute Nachricht ist also, dass gute Rankings auch durch Topical Authority möglich sind. Wie das genau funktioniert, besprechen wir gleich. Denn vorher müssen wir uns noch das Vertrauen anschauen.
2. Vertrauen bei Menschen aus deiner Zielgruppe aufbauen
Klar geht es in SEO um die Suchmaschine – aber auch um den Menschen! Denn wenn am Ende niemand die Texte liest oder deshalb etwas kauft, ist die (kommerzielle) Website umsonst. Da kann Google sie noch so sehr lieben. (Mal abgesehen davon, dass Google eine Website mit hoher Absprungrate und kurzer Verweildauer auch nicht lange lieb hat!)
Das Vertrauen der Menschen wächst vor allem durch diese zwei Arten der SEO-Autorität:
- Topical Authority ist auch hier ganz wichtig. Auch die Menschen sehen nämlich gerne, dass es auf deiner Website viel Experten-Content zu deinem Thema gibt. Gerade bei erklärungsbedürftigen oder stark vertrauensbasierten Dienstleistungen ist das oft ein wichtiger Faktor, sich für einen Anbieter zu entscheiden.
- SERP-Authority setzt noch eine Stelle früher an: Wenn deine Website schon unter den Suchergebnissen mehrmals präsent ist, dann ist das ein wichtiges Signal. Sagen wir zum Beispiel, dass deine Angebot-Seite auf Platz 1 landet, auf Platz 2 ist deine Konkurrenz. Aber Platz 3 ist dein Blogbeitrag, die erste Frage wird von dir beantwortet, bei Google-Maps bist du mit deinen 4,9 Sternen und ein Produkt von dir ist auch im Shop. Auf welche Website werden die Menschen wohl gehen?
Die SERP-Authority sorgt also dafür, dass Menschen an deiner Website gar nicht vorbeikönnen, wenn sie nach deinem Thema suchen. Und die Topical Authority zeigt ihnen, dass sie an der richtigen Adresse sind.
Wie kommst du zu mehr SEO-Autorität?
Autorität kommt also nicht von ungefähr. Und – ganz nebenbei bemerkt – sie entsteht auch nicht durch autoritäres Verhalten! Wir haben eingangs schon gehört, dass Erfahrung, Expertise und Empathie wichtig sind. Und eine gewisse Autoritätsposition schadet auch nicht. Dabei ist es für eine Website wirklich nicht schwer, zu mehr SEO-Autorität zu kommen:
1. Domain-Authority aufbauen
Am schwierigsten ist tatsächlich, deiner Domain mehr Autorität zu geben. Die entsteht nämlich leider durch starke Backlinks, also durch Verlinkungen anderer starker Domains. So wurde Wikipedia zum Beispiel so oft als Quelle genannt, dass die Domain immer mehr Autorität bekommen hat. Dabei zählen Links von Social-Media übrigens leider nicht, weil sie auf “no follow” gestellt sind: Google folgt ihnen also einfach nicht.
Du brauchst jetzt aber keine aufwändige Backlink-Strategie, denn sooo wichtig ist Domain Authority ja gar nicht. Was aber hilft, ist selbst hilfreiche und fundierte Inhalte zu veröffentlichen, sodass andere vielleicht darauf verlinken!
2. Topical Authority erschreiben
Viel einfacher – und vor allem selbstwirksamer – ist natürlich die Topical Authority. Du hast nämlich selbst in der Hand, wie viel Expertise und Wissen du auf deiner Website zeigst. Dabei eignet sich natürlich ein Corporate Blog besonders gut, um thematisch in die Tiefe zu gehen.
Und das sage ich nicht nur, weil ich das Corporate Blog Girl bin! Am Blog ist einfach viel Platz und die Menschen (und Suchmaschinen) sind bereit, wirklich viel zu lesen. Das ist der perfekte Ort, um deine Topical Authority aufzubauen. (Oder das an mich auszulagern!)
3. SERP-Authority erarbeiten
Für die SERP-Authority gibt es einige Möglichkeiten, denn schließlich gibt es auch viele sogenannte “Snippets” bei Google. Ein Snippet ist zum Beispiel der Frage-Antwort-Bereich oder das Google-Maps-Feld. Zum Beispiel kannst du also:
- Dein Google-Business-Profil optimieren und Bewertungen sammeln, um dort angezeigt zu werden.
- Häufig gestellte Fragen auf deiner Website beantworten, zum Beispiel im FAQ-Bereich oder am Blog.
- Produkte in deinem Shop-Bereich so optimieren, dass sie im Google Shop angezeigt werden.
- Bildern auf deiner Website passende ALT-Texte geben, damit sie als relevant gelten.
Und natürlich kannst du auch hier viel mit dem Blog arbeiten. Denn genau dort ist Platz für viele Bilder, viele Fragen und Antworten – generell einfach viel. Und es erhöht deine SERP-Authority enorm, wenn zu einem Keyword sowohl deine Landingpage als auch dein Blog auftauchen.
SEO-Autorität braucht eine SEO-Autorin
Du siehst also: Wenn es nicht gerade nur um die Domain-Authority geht, sind Inhalte die beste Methode, um deine SEO-Autorität zu steigern. Und das bedeutet bei Websites immer noch: gut recherchierter, suchmaschinenoptimierter und trotzdem empathischer Text!
Genau solche SEO-Texte schreibe ich für dich. Am liebsten für den Corporate Blog, denn der ist schließlich besonders wirksam. Aber auch für Landingpages, Produkte oder ganze Homepages. Schreib mir einfach per E-Mail oder buch dir einen unverbindlichen Blog-Talk!


